Vitamine & Nahrungsergänzungsmittel für den Darm
Lange wurde der Darm nur als Verdauungsrohr betrachtet. Heute wissen wir, dass er weit mehr ist als das. Mit bis zu acht Metern Länge und einer Oberfläche von rund 400 Quadratmetern ist der Darm unser größtes innere Organ. Er sorgt nicht nur dafür, dass wir Nährstoffe aufnehmen können, sondern ist ein wichtiger Teil des Immunsystems, das rund 70 Prozent der Immunzellen und unser Darmmikrobiom beherbergt. Gleichzeitig produziert der Darm Hormone, entgiftet den Körper und steht über Millionen von Nervenzellen mit unserem Gehirn in Kontakt. Viele Gründe also, sich gut um den Darm zu kümmern und sich gut zu versorgen. Zusätzlich zu einer ausgewogenen Ernährung können Nahrungsergänzungsmittel mit Mikronährstoffen und Darmsymbionten für den Darm zur optimalen Versorgung beitragen.
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Orthomol Pro 6
Mit einer Kombination ausgewählter Darmsymbionten und Vitamin C.
Orthomol Pro metabol
Mit einer Kombination ausgewählter Darmsymbionten und Zink.
Orthomol Pro junior
Mit einer kindgerechten Kombination ausgewählter Darmsymbionten und Vitamin C.
Orthomol Curcuma
Curcuma-Extrakt mit mind. 40% Curcumin – zur Ergänzung der täglichen Ernährung.
Orthomol Schwarzkümmelöl
Schwarzkümmelöl ist ein pflanzliches Öl aus den Samen der Nigella sativa.
Orthomol Pro 6
Orthomol Pro 6 ist ein Nahrungsergänzungsmittel für Erwachsene, die ihren Darm gezielt unterstützen (z. B. zur Unterstützung bei Antibiotika-Einnahme) und gleichzeitig ihrem Immunsystem etwas Gutes tun möchten. Es enthält sechs ausgewählte Darmsymbionten (Bifidobacterium lactis, Bifidobacterium longum, Bifidobacterium bifidum, Lactobacillus acidophilus, Lactobacillus rhamnosus, Streptococcus thermophilus) und Vitamin C. Dank der LAB2PROTM-Technologie werden die Mikroorganismen vor Magen-und Gallensäure geschützt, sodass sie unversehrt an ihrem Bestimmungsort Darm ankommen. Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Für ein gutes Bauchgefühl.
Orthomol Pro 6Orthomol Pro metabol
Orthomol Pro metabol ist ein Nahrungsergänzungsmittel, das speziell zur Unterstützung des Darms, insbesondere im Rahmen des Gewichtsmanagements, entwickelt wurde. Es enthält zehn ausgewählte Darmsymbionten und Zink. Die innovative LAB2PROTM-Technologie sorgt für eine hohe Stabilität der Bakterienkulturen hinsichtlich Lagerung und Transport und schützt sie zudem vor der Magen- und Gallensäure. Zink unterstützt den Stoffwechsel und trägt nicht nur zu einem normalen Kohlenhydratstoffwechsel bei, sondern unterstützt auch den Fettsäure- und Säure-Basen-Stoffwechsel. Für ein Bauchgefühl im GleichGEWICHT.
Orthomol Pro metabolOrthomol Pro junior
Orthomol Pro junior ist ein Nahrungsergänzungsmittel mit ausgewählten Darmsymbionten und Vitamin C, das für die gezielte Unterstützung des kindlichen Darms (z. B. zur Unterstützung bei Antibiotika-Einnahme) entwickelt wurde. Die Kautablette mit leckerem Erdbeergeschmack macht es Kindern ab 4 Jahren leicht, ihr „Bauchgefühl“ zu unterstützen. Dank der LAB2PROTM-Technologie bleiben die Darmsymbionten auch in der kindgerechten Darreichungsform während der Magenpassage geschützt, sodass sie unversehrt im Darm ankommen und sich dort entfalten können.
Orthomol Pro juniorOrthomol Curcuma
Orthomol Curcuma enthält einen Extrakt aus der Curcuma-Wurzel, einer Pflanze aus der Familie der Ingwergewächse. Curcuma wird seit Jahrhunderten in verschiedenen Kulturen verwendet und ist bekannt für ihre charakteristische Farbe. Die enthaltenen Curcuminoide sind typische Pflanzenstoffe dieser Wurzel. Orthomol verwendet einen hochwertigen Curcuma-Extrakt, der sich zur gezielten Ergänzung der täglichen Ernährung eignet und einfach in den Alltag integriert werden kann.
Orthomol CurcumaOrthomol Schwarzkümmelöl
Orthomol Schwarzkümmelöl liefert ein hochwertiges Öl aus den Samen von Nigella sativa zur gezielten Ergänzung der täglichen Ernährung. Schwarzkümmel wird seit Jahrhunderten in verschiedenen Kulturen geschätzt und traditionell vielseitig verwendet. Es enthält natürliche Fettsäuren sowie pflanzliche Begleitstoffe und wird schonend gewonnen, um die Qualität des Rohstoffs zu erhalten.
Orthomol SchwarzkümmelölDarm & Verdauung unterstützen
Um seinen vielfältigen Aufgaben gerecht zu werden, braucht der Darm unsere Unterstützung. Ein zentraler Faktor ist – neben Entspannung und Bewegung – eine ausgewogene und darmfreundliche Ernährung. Doch bevor wir uns ein paar alltagstauglichen Maßnahmen für die Darmgesundheit widmen, zunächst ein Blick auf den Aufbau und die Funktionen des Darms.
Dünndarm – Aufbau, Aufgaben und Funktionen
Mit ca. 5-6 m Länge bildet der Dünndarm den längsten Teil des Verdauungskanals. Er beginnt direkt am Magenausgang und gliedert er sich in die drei Hauptabschnitte Zwölffingerdarm (Duodenum), Leerdarm (Jejunum) und Krummdarm (Ileum).
In diesen wird die von Speichel und Magen vorverdaute Nahrung mithilfe von Enzymen weiter verdaut und die freigesetzten Nährstoffe über die Darmschleimhaut in den Körper aufgenommen. Während des Transportes durch die einzelnen Darmabschnitte, wird der Nahrungsbrei durch den Entzug von Wasser eingedickt.
In der Wand des Dünndarms werden außerdem verschiedene Hormone produziert, die u. a. die Sekretion von Verdauungssäften anregen oder das Sättigungsgefühl steuern. Gemeinsam mit dem Dickdarm übernimmt der Dünndarm zudem eine entscheidende Rolle bei der Immunabwehr. Unterhalb der Schleimhaut liegt schließlich das größte Immunzelldepot unseres Körpers. Gemeinsam mit der Darmschleimhaut und der Darmflora bildet dieses die sogenannte Darmbarriere, die unseren Körper vor unerwünschten Eindringlingen bewahrt.
Dickdarm – Aufbau, Aufgaben und Funktionen
Der Dickdarm ist rund 1 m lang und umfasst den Dünndarm wie ein Bilderrahmen. Er besteht aus Blinddarm (Caecum) mit Wurmfortsatz, Grimmdarm (Colon) und Mastdarm (Rektum). Gelangt der Nahrungsbrei aus dem Dünndarm in den Dickdarm, wird ihm noch einmal Wasser entzogen. Gleichzeitig wird Schleim beigemischt, um die Gleitfähigkeit des Stuhls für den Transport Richtung Darmausgang zu erhöhen.
Der Dickdarm ist auch ein wichtiges Habitat für unsere Darmflora, die bei der Zersetzung schwer verdaulicher Nahrungsbestandteile hilft. Durch die Arbeit der nützlichen Darmbakterien entstehen verschiedene Vitamine, Stoffwechselprodukte und Botenstoffe, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken.
So bleibt der Darm gesund – 6 einfache Ernährungstipps
Bereits beim Frühstück lässt sich der Darm wunderbar verwöhnen, wenn wir anstelle von Weißmehltoast oder -brötchen auf Haferflocken oder Vollkornprodukte setzen. Diese enthalten deutlich mehr Ballaststoffe und B-Vitamine und sind damit die bessere Wahl – nicht nur für unser Verdauungssystem.
Für ein „gutes Bauchgefühl“ sorgt auch präbiotisches Gemüse wie Lauch, Zwiebeln, Chicorée, Artischocken oder Spargel. Dieses ist reich an wasserlöslichen Pflanzenfasern wie Inulin, die den nützlichen Darmbakterien als Kraftfutter dienen.
Fermentierte Lebensmittel wie Joghurt, Kefir oder Sauerkraut punkten durch ihren Gehalt an nützliche Milchsäurebakterien, die das Gleichgewicht der Darmflora fördern.
Doch nicht nur das Was, sondern auch das Wie spielen beim Essen eine Rolle. Wer sich Zeit für die Mahlzeit nimmt und gründlich kaut, macht es dem Verdauungssystem leichter und verbessert die Nährstoffaufnahme.
Stark verarbeitete, zucker- und fettreiche Kost sollte übrigens möglichst selten auf dem Teller landen – frische und selbst zubereitete Lebensmittel liefern in der Regel mehr Nährstoffe und sind zudem meist besser verträglich.
Wer dann noch etwa 1,5 bis 2 Liter Wasser oder ungesüßte Kräutertees pro Tag trinkt, fördert die Verdauung zusätzlich und unterstützt den Körper bei der Entgiftung.
Ausgewählte Mikroorganismen für den Darm
Der menschliche Darm ist Heimat für rund 100 Billionen Mikroorganismen – darunter Bakterien, Viren und Pilze – die gemeinsam das sogenannte Darmmikrobiom bilden. Diese „Darmflora“ erfüllt zahlreiche lebenswichtige Aufgaben. Sie unterstützt die Verdauung, produziert Vitamine (z. B. Vitamin K und Vitamin B12), kurzkettige Fettsäuren und schützt durch antimikrobielle Stoffe vor schädlichen Keimen. Zudem trainieren die Bakterien das Immunsystem, stärken die Darmschleimhaut und unterstützen die „Kommunikation“ zwischen dem Darm und anderen Organen (z. B. Gehirn, Haut, Leber etc.).
Im Normalfall herrscht in unserem Darm ein stabiles Gleichgewicht der dort lebenden Mikroorganismen: Sowohl deren Vielfalt als auch deren Mengenverhältnisse sind fein aufeinander abgestimmt. Doch dieses Gleichgewicht ist empfindlich und kann durch verschiedene Einflüsse wie Umweltfaktoren, Medikamente oder eine unausgewogene Ernährung gestört werden. Wichtig für eine intakte, ausgeglichene und widerstandsfähige Darmflora sind Bifidobakterien und Laktobazillen, die zu den Stämmen Actinobacteria bzw. Firmicutes gehören.
Bifidobakterien (z. B. Bifidobacterium lactis, Bifidobacterium breve, oder Bifidobacterium longum) übernehmen im Darm zahlreiche wichtige Aufgaben. Sie stärken die Darmbarriere und schützen so vor schädlichen Keimen und Toxinen, sie regulieren sie die Darmtätigkeit und unterstützen nach Antibiotikabehandlungen den Wiederaufbau der Darmflora und auch bei der Verdauung spielen sie eine Rolle. So helfen sie beim Abbau unverdaulicher Nahrungsbestandteile und unterstützen die Nährstoffverwertung. Darüber hinaus stärken sie das Immunsystem und sind an der Bildung wichtiger Vitamine beteiligt. Auch tragen sie zur Regulation des Hormon- und Cholesterinspiegels bei. Kein Wunder, dass sie häufig als „gute“ Bakterien bezeichnet werden.
Auch Laktobazillen (Milchsäurebakterien) gehören zu den Darmhelfern. Sie bauen Zucker zu Milchsäure ab und sorgen so für ein Darmmilieu, in dem sich nützliche Bakterienkulturen wohlfühlen und ausbreiten können. Unerwünschte Keime hingegen werden in ihrem Wachstum eingedämmt. Laktobazillen fördern aber nicht nur das Gleichgewicht der Darmflora, sondern unterstützen auch die Verdauung und das Immunsystem. Zu den bekannten Arten, die natürlicherweise im Darm vorkommen, gehören Lactobacillus acidophilus, Lactobacillus casei, Lactobacillus plantarum und Lactobacillus reuteri.
Gut zu wissen: Auch während der Fermentation von Lebensmitteln wie z. B. bei der Herstellung von Joghurt oder Sauerkraut, sind Laktobazillen aktiv. Durch die von ihnen produzierte Milchsäure wird der pH-Werte gesenkt, in der Folge wird das Lebensmittel länger haltbar.
Darmpräparate: Hochwertige Produkte aus der Apotheke
Darmbakterien wie Bifidobakterien oder Laktobazillen werden als sogenannte Probiotika auch in Form von Arzneimitteln, Nahrungsergänzungsmitteln oder funktionellen Lebensmitteln angeboten. Um ihre gesundheitsfördernden Eigenschaften entfalten zu können, müssen Probiotika eine ausreichende Anzahl lebender Bakterienkulturen (ca. 10 Millionen pro Portion) enthalten.
Der Wissenschaft und Produktqualität verpflichtet, enthalten die Produkte der Orthomol Pro-Range ausgewählte Bakterienkulturen zur Unterstützung der Darmgesundheit in einer ausreichenden Dosierung. Um zu gewährleisten, dass die Darmsymbionten auch intakt an ihrem Bestimmungsort – dem Darm – ankommen, setzt Orthomol zudem auf die LAB2PROTM-Technologie. Bei dieser werden die Bakterienkulturen in einem patentierten Verfahren mit einem „Schutzmantel“ umhüllt. Diese sogenannte Coating-Technologie gewährleistet nicht nur eine hohe Stabilität hinsichtlich der Lagerung und des Transports, sondern schützt die Darmsymbionten auch vor einer Zerstörung durch die Magen- und Gallensäure. Für ein gutes Bauchgefühl.
Tipps zur Darmpflege
Hochwertige Probiotika wie die Orthomol Pro Produkte können helfen, die Balance der Darmflora zu erhalten oder wiederherzustellen (z. B. nach einer Antibiotikabehandlung).
Um den Darm langfristig gesund zu halten, sollten möglichst wenig Störfaktoren das Gleichgewicht der Darmflora beeinflussen. Besonders problematisch ist eine einseitige, ballaststoffarme Ernährung mit einem hohen Anteil an zucker-, und fettreichen Lebensmitteln. Diese kann das Wachstum schädlicher Bakterien fördern, während nützliche zurückgedrängt werden. Auch Zusatzstoffe und Genussgifte scheinen die Zusammensetzung der Darmflora zu beeinträchtigen.
Ein weiterer Faktor, der sich negativ auf die guten Darmbakterien auswirken kann, ist chronischer Stress. Durch die ständige Aktivierung von Nervensystem und Stress-Achse werden vermehrt Stresshormone und Entzündungsfaktoren ausgeschüttet, die das physiologische Gleichgewicht im Darm verschieben können. Dieses „Durcheinander“, auch Dysbiose genannt, macht sich dann oft durch Beschwerden wie Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall oder Verstopfung bemerkbar. Hausmittel wie Kräuterteemischungen aus Fenchel, Kümmel, Anis und Pfefferminze oder sanfte Bauchmassagen können dann kurzfristig helfen, durch das Ungleichgewicht entstandene Symptome zu lindern.
Eine gestörte Darmflora kann sich aber auch außerhalb des Magen-Darm-Traktes in Form von Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Hautproblemen und einer erhöhten Infektanfälligkeit zeigen.
Auch chronische Erkrankungen wie Reizdarmsyndrom, Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa könnten mit einem gestörten Mikrobiom zusammenhängen – darüber wird derzeit intensiv geforscht.
Glücklicherweise ist unser Darm erstaunlich regenerationsfähig. Mit einer bewussten, darmfreundlichen Lebensweise und gezielten Maßnahmen wie einer „Darmsanierung“ lässt sich das natürliche Gleichgewicht der Darmflora oft wiederherstellen. Die Einnahme hochwertiger probiotischer Nahrungsergänzungsmittel kann hierbei zusätzlich unterstützen – für mehr Wohlbefinden von innen heraus.
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