Kalium in Lebensmitteln – Wo ist Kalium drin?
Wie viel Kalium hat z. B. eine Banane oder ein Apfel? Wie viel Kalium steckt in Gemüse wie Blumenkohl, Brokkoli, Spargel oder Spinat? Und wie hoch sind die Werte bei Fleisch, Fleisch und Milch? In unsere Kalium-Tabelle findest Du den Gehalt zahlreicher pflanzlicher und tierischer Lebensmittel. Außerdem stellen wir ausgewählte Top-Lieferanten für Kalium hier näher vor.
Bei abwechslungsreicher Ernährung ist es daher gar nicht schwierig, den Kaliumhaushalt im Gleichgewicht zu halten. Das ist auch wichtig, denn Kalium ist an vielen lebenswichtigen Funktionen des Körpers beteiligt. Zu den wichtigsten gehört eine gesunde Herzfunktion. Ebenso spielt Kalium eine wichtige Rolle bei der Kontrolle des Blutdrucks. Der Mineralstoff ist zudem wichtig für den Wasserhaushalt des Körpers, da er den sogenannten osmotischen Druck in den Zellen reguliert. Auch Nerven und Muskeln funktionieren ohne Kalium nicht richtig. Die Signalweiterleitung, also die Übertragung von elektrischen Signalen an Muskel- oder Nervenzellen, wird ebenfalls mithilfe von Kalium gesteuert.
Wenn Dein Körper zu wenig Kalium hat, zeigt sich das bei einem geringen Mangel zunächst nicht mit Symptomen. Höhere Kaliumverluste äußern sich allerdings beispielsweise über Kopfschmerzen, Übelkeit, Verwirrtheit, Schwäche und Muskelkrämpfe. Im schlimmsten Fall kommt es zu Herzrhythmusstörungen, die ein medizinischer Notfall sein können. Gleiches gilt übrigens bei einer Überversorgung mit Kalium. Wenn Du Dich abwechslungsreich ernährst und ansonsten gesund bist, brauchst Du Kalium nicht zusätzlich einzunehmen. Das hilft Deinem Körper nicht, sondern kann im Gegenteil zu einer Kaliumüberversorgung führen, und ebenso wie der Mangel schwere Herzrhythmusstörungen verursachen kann. Es gibt Krankheiten und Medikamente, die die Ausscheidung von Kalium aus dem Körper fördern. Hat der Arzt einen Mangel festgestellt, verschreibt er daher entsprechende Präparate. Der Kaliumbedarf gesunder Menschen lässt sich im Normalfall problemlos über die Ernährung decken.
Lebensmittel mit besonders viel Kalium: Wo ist viel Kalium enthalten?
Was sind kaliumreiche Lebensmittel? Steckt in Kaffee Kalium? Welches Obst hat am meisten Kalium? Die letztere Frage lässt sich einfach beantworten. Bananen sind echte Kalium-Bomben. Bei kaliumhaltigen Lebensmitteln hast Du eine große Auswahl, denn davon gibt es reichlich. Kalium enthalten fast alle Lebensmittel. Im wahrsten Wortsinn mehr oder weniger. Beim Obst liegen neben Bananen auch Aprikose und Johannisbeeren ganz weit vorn. Ob Aprikosen, Rosinen oder Datteln – in getrockneter Form enthalten sie mehr Kalium als frisch. Das gilt auch für Bananen, die getrocknet als sogenannte Bananenchips erhältlich sind. Nüsse enthalten ebenfalls reichlich von dem Mineralstoff – insbesondere Pistazien. Aber auch Erdnüsse, Mandeln und Cashewkerne sind gute Lieferanten für Kalium. Beim Gemüse können vor allem grünes Blattgemüse wie Spinat und Mangold punkten, aber auch Möhren und Kohlrabi enthalten reichlich Kalium. Kalium findet sich in Lebensmitteln auch in solchen Produkten, die man nicht unbedingt in größeren Mengen zu sich nimmt, wie getrocknete Kräuter. Da ist es schon einfacher, bestimmte Mehlsorten in erheblicher Menge zu verzehren, da es inzwischen in vielen Bäckereien eine große Auswahl an Broten gibt. Vor allem die Vollkorn-Sorten aus Roggen, Dinkel und Buchweizen enthalten viel Kalium.
Top Quellen für Kalium
Den Kaliumhaushalt deckst Du am besten über eine ausgewogene Ernährung. Dies ist ein Ranking von zehn Lebensmitteln mit sehr hohem Kalium-Gehalt, angegeben in Milligramm (mg) pro 100 Gramm (g):