Eisen in Lebensmitteln – Wo ist Eisen drin?
Der Körper eines Erwachsenen enthält etwa vier bis fünf Gramm Eisen. Davon kommt etwa 75 Prozent in biologisch aktiven Verbindungen vor (Funktionseisen). Die restlichen 25 Prozent sind in Leber, Milz, Darmschleimhaut und Knochenmark gespeichert (Speichereisen).
Damit es zu keinem Eisenmangel kommt, muss das Spurenelement regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen werden. Dies ist normalerweise mit einer ausgewogenen Mischkost gut möglich. Allerdings kann Eisen aus tierischen Lebensmitteln (Hämeisen) etwa zwei- bis dreimal besser vom Körper aufgenommen werden als aus pflanzlicher Nahrung (Nicht-Hämeisen). Aus diesem Grund sind Menschen mit einer vegetarischen oder veganen Ernährung gefährdeter, einen Eisenmangel zu erleiden. Zu den Risikogruppen zählen auch Kinder und Jugendliche in der Wachstumsphase, Frauen im gebärfähigen Alter sowie Schwangere und Stillende sowie intensiv trainierende Ausdauersportler. Einige Erkrankungen können ebenfalls einen Eisenmangel zur Folge haben.
Lebensmittel mit besonders viel Eisen: Wo ist viel Eisen enthalten?
Eisen steckt vor allem in tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Innereien wie Schweine-, Kalb- oder Rinderleber sowie Fleischprodukten. Zu den eisenhaltigen Nahrungsmitteln zählen auch pflanzliche Quellen. Hierzu gehören Getreidearten wie Hirse, Hafer (Haferflocken) oder Weizen (Weizenkleie), Hülsenfrüchte wie Linsen oder Erbsen sowie einige Gemüsesorten wie Spinat und Grünkohl, Rote Bete oder Brokkoli haben einen geringeren Eisengehalt.
Häufig verzehrte Obstsorten wie Äpfel oder Bananen haben zwar wenig Eisen zu bieten. Wenn Du sie regelmäßig zu Dir nimmst, können Sie jedoch ebenfalls einen Beitrag zu Deiner Eisenversorgung leisten, zumal sie noch andere wertvolle Vitamine und Mineralstoffe enthalten.
Top Quellen für Eisen
Zehn besonders eisenhaltige Lebensmittel haben wir hier für Dich zusammengestellt, in Milligramm (mg) Eisen pro 100 Gramm (g):