Magnesium in Lebensmitteln – Wo ist Magnesium drin?
Wenn Dein Körper zu wenig Magnesium hat, kann sich das beispielsweise in muskulären Problemen äußern wie Muskelkrämpfen. Man geht daher davon aus, dass ein ausgeglichener Magnesiumspiegel wichtig für das psychische und physische Wohlbefinden ist. Das Nervensystem und die Zellteilung benötigen viel von diesem Mineralstoff, um richtig zu funktionieren. Doch wie kannst Du eine optimale Magnesium-Versorgung über Deine Ernährung sicherstellen? Welche Lebensmittel sind besonders magnesiumreich – Obst, Gemüse, Nüsse, Algen? Hier im Nährstofflexikon stellen wir Dir die Top-Quellen im Detail vor. Außerdem findest Du hier eine umfangreiche Tabelle mit zahlreichen Lebensmitteln und ihrem Magnesium-Gehalt. So bist Du bestens informiert, was Du essen kannst, um Deinen Magnesium-Bedarf zu decken.
Hast Du zu wenig Magnesium im Körper, sind die Symptome zunächst sehr unspezifisch: zum Beispiel Kopfschmerzen, Übelkeit, Magen-Darm-Beschwerden, Müdigkeit oder Schwäche können darauf hindeuten. Erst, wenn Deine Magnesiumspeicher schon fast leer sind, zeigen sich deutlichere Symptome wie Herzrhythmusstörungen, Muskelzittern oder Kribbeln und Taubheitsgefühle in Armen und Beinen. Ein solch schwerer Magnesiummangel ist jedoch sehr selten. Wenn Du Dich abwechslungsreich ernährst und ansonsten gesund bist, brauchst Du einen Magnesiummangel nicht zu fürchten. Anders sieht es aus, wenn Du unter Vorerkrankungen wie Darmentzündungen, oder Nierenerkrankungen leidest. In dem Fall kann es passieren, dass Dein Körper zu wenig Magnesium aufnimmt, beziehungsweise zu viel von dem Mineralstoff ausscheidet. Dann solltest Du gemeinsam mit Deinem Arzt oder Deiner Ärztin den Magnesiumspiegel etwas intensiver im Blick behalten. Weitere Infos findet Du hier: Funktionen, Bedarf, Mangel und Überdosierung von Magnesium.
Lebensmittel mit besonders viel Magnesium: Wo ist viel Magnesium enthalten?
Wo ist am meisten Magnesium drin? Steckt Magnesium in Hülsenfrüchten? Welches Obst hat am meisten Magnesium? Gleich vorweg: Magnesiumhaltige Lebensmittel gibt es reichlich. Denn Magnesium enthalten viele Lebensmittel, der Gehalt ist jedoch sehr unterschiedlich. Beim Obst liegen Beerenfrüchte und Bananen in Sachen Magnesium weit vorn. Nüsse enthalten reichlich Magnesium – insbesondere Paranüsse. Aber auch Walnüsse, Mandeln und Pistazien sind reich an Magnesium.
Beim Gemüse können vor allem getrocknete Algen mit viel Magnesium punkten, ebenso Kohlrabi und Grünkohl. Brokkoli enthält im Vergleich wenig Magnesium, Haferflocken gehören entgegen der landläufigen Meinung ebenfalls nicht zu den Spitzenreitern unter den Mineralstofflieferanten. Wer gern Brot isst, sollte auf die Sorte achten. Vollkornbrot enthält deutlich mehr Magnesium als Weißbrote wie Toast oder Baguette.
Übrigens: Magnesiumöl ist kein Lebensmittel. Genau genommen ist es nicht einmal ein Öl, sondern eine konzentrierte Lösung von Magnesiumchlorid, die auf die Haut gesprüht wird. Viele Sportler schwören auf Magnesiumöl, um Muskelkater vorzubeugen. Die Aufnahme soll dabei durch die Haut (transdermal) erfolgen. Während eine gute Aufnahme von Magnesium mittels Nahrungsergänzungsmitteln zum Einnehmen (orale Substitution) nachgewiesen ist, gilt das für die transdermale Aufnahme nicht. Studien konnten dazu bislang keinerlei Belege liefern. Zur Sicherung des Magnesiumhaushaltes ist Magnesiumöl nach aktuellem Forschungsstand nicht geeignet.
Top Quellen für Magnesium
Den Magnesiumhaushalt deckst Du am besten über eine ausgewogene Ernährung. Dies ist ein Ranking von zehn Lebensmitteln mit sehr hohem Magnesium-Gehalt: