Wenn es draußen kalt und nass wird, lässt der erste Schnupfen häufig nicht lange auf sich warten. Durchschnittlich erwischt uns die akute Rhinitis, wie Mediziner den typischen Schnupfen nennen, 2–4-mal pro Jahr, Kinder sogar 6-8-mal. Um die lästigen Symptome der Schnupfnase zu lindern, ist nicht immer ein Medikament notwendig. Aber wie geht der Schnupfen schnell weg? Wie lässt sich die laufende Nase stopen? Gibt es ein Turbo-Mittel gegen Schnupfen? Hat Oma Geheimtipps oder eine Wunderwaffe gegen Schnupfen? Wir verraten Dir, welche Hausmittel sich bei Fließschnupfen, verstopfter und laufender Nase seit Generationen bewährt haben und was Du tun kannst, um Schnupfen möglichst schnell loszuwerden. Wir stellen Dir natürliche Mittel, Lebensmittel, Tipps und Tricks vor, die Deinem Körper guttun und Dein Immunsystem unterstützen können. So kannst Du Dich zu Hause liebevoll um Deine Rotznase kümmern.
Typische Symptome bei Schnupfen
Mal ist die Nase verstopft, mal läuft sie wie Wasser. Ein Schnupfen ist meist unangenehm, vergeht in der Regel aber nach ein paar Tagen von selbst. Oft kündigt er sich durch ständiges Niesen und ein Kitzeln im Nasen-Rachen-Raum an, das dann durch eine laufende und verstopfte Nase abgelöst wird.
Zu Beginn eines akuten Schnupfens ist das Sekret meist wässrig und klar (Fließschnupfen) und wird dann zunehmend zähflüssiger. Insbesondere nach dem Aufwachen ist das Nasensekret oft fest und manchmal grünlich.
Eine laufende Nase ist zudem häufig mit anderen Symptomen einer Erkältung oder Grippe vergesellschaftet, darunter Husten, Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Fieber, tränende Augen und allgemeines Unwohlsein. Durch der erschwerte Nasenatmung kann zudem das Geruchs- und Geschmacksvermögen eingeschränkt sein.
Manchmal schließt sich an einen Schnupfen auch eine bakterielle Infektion an, die u.a. zu einer Entzündung der Nasennebenhöhlen, Bronchien oder des Mittelohrs führen kann.
Häufige Ursachen von Schnupfen
Der akute Schnupfen wird meistens von Viren verursacht (sogenannte infektiöse Rhinitis). Bisher sind rund 200 verschiedene Viren bekannt, die eine Entzündung der Nasenschleimhaut hervorrufen können, darunter Adenoviren, Rhinoviren oder Coronaviren. In der kalten Jahreszeit erwischen sie uns besonders gerne, da wir uns dann vermehrt mit anderen Menschen in geschlossenen Räumen aufhalten und den Viren so eine ideale Basis zur Ausbreitung bieten.
Viren sind aber nicht die einzigen Auslöser von Fließschnupfen und verstopfter Nase. Zu den möglichen Ursachen gehören auch Umweltfaktoren, spezielle Erkrankungen, anatomische Gründe oder Regulationsstörungen der Blutgefäße in der Nasenschleimhaut (sogenannte vasomotorische Rhinitis). Eine bedeutende Rolle spielen darüber hinaus Allergien (allergische Rhinitis) wie Heuschnupfen.
Ein allergischer Schnupfen ist meist durch ein ständig fließendes wässriges Sekret (Fließschnupfen) und juckende Augen gekennzeichnet. Er kann entweder saisonal, beispielsweise zur Pollenzeit, oder ganzjährig auftreten (z. B. Hausstaubmilben- oder Tierhaar-Allergie). Rund ein Viertel der Erwachsenen und 20 Prozent der Kinder sind hierzulande von einer Allergie betroffen.
Schnupfen – was hilft?
Hat Dich ein Schnupfen erwischt, solltest Du Dich schonen, um Deinen Körper nicht zu überfordern. Daneben lassen sich Symptome wie eine verstopfte oder laufende Nase durch abschwellende Nasensprays bzw. Nasentropfen kurzfristig lindern. Allerdings sollten solche Schnupfenmittel (med. Dekongestiva) nur über wenige Tage verwendet werden, da sie bei längerer oder chronischer Anwendung das Gegenteil bewirken und ein Anschwellen der Nasenschleimhaut fördern können.
Ist eine trockene Schleimhaut die Ursache einer verstopften Nase, können Kochsalz- oder Meerwassernasensprays Erleichterung bringen. Bei einem grippalen Infekt können zusätzlich Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen bei Fieber und Halsschmerzen oder anderen erkältungsbedingten Schmerzen hilfreich sein.
Grundsätzlich gilt: dauert der Schnupfen länger an (chronischer Schnupfen: > 12 Wochen) oder kommen Symptome wie Ohrenschmerzen, hohes Fieber, starke Kopfschmerzen oder Brustschmerzen hinzu, sollten die Beschwerden auf jeden Fall durch Expert:innen (z. B. Hals-Nasen-Ohrenarzt oder -ärztin) abgeklärt werden.
Omas Hausmittel gegen Schnupfen – was hat sich bewährt?
Was tun gegen Schnupfen? Wer seine verstopfte oder laufende Nase nicht sofort mit abschwellenden Nasentropfen behandeln möchte, kann auf verschiedenste Schnupfen-Hausmittel zurückgreifen. Wir haben die häufigsten Mittel aus Omas Hausapotheke einmal für Dich unter die Lupe genommen und verraten Dir, wie Du auf sanfte und natürliche Weise etwas gegen den Schnupfen tun kannst:
Hühnersuppe
Die Hühnerbrühe ist unbestritten Omas Hausmittel Nummer eins bei Erkältung, Schnupfen und Co. Mit Liebe und heiß serviert, tut sie gut und versorgt uns mit Flüssigkeit sowie wertvollen Nährstoffen. Im Labor zeigte die Hühnersuppe anti-entzündliche Effekte. Lediglich eine kleine Untersuchung aus dem Jahr 1978 dokumentierte eine schleimlösende Wirkung der heißen Hühnersuppe. Mehr dazu erfährst Du hier: Hühnersuppe bei Erkältung.
Heiße Zitrone
Sobald sich eine Erkältung mit Schnupfen und Co. anbahnt, greifen viele zur heißen Zitrone. Wer dies allerdings zur Verbesserung der Vitamin-C-Versorgung tut, sollte lieber auf eine lauwarme Zitrone setzen. Vitamin C ist nämlich hitzeempfindlich, so dass beim Aufgießen von kochend heißem Wasser ein nicht unerheblicher Teil des Vitamins zerstört wird. Und das ist schade, denn Vitamin C ist für ein gut funktionierendes Immunsystem wichtig.
Nasenspülung
Ein bewährtes Hausmittel bei verstopfter Nase und Fließschnupfen ist die Nasenspülung bzw. Nasendusche, bei der mit Kochsalz gemischtes lauwarmes Wasser durch die Nase geleitet wird (Achtung: auf das richtige Mischverhältnis achten).
Durch die Spülung mit der Kochsalzlösung sollen Krankheitserreger abtransportiert und der Schleim verflüssigt werden. Auch bei einer Allergie ist die Nasenspülung gut geeignet, um die Schleimhaut zu befeuchten und den Juckreiz zu lindern. Bei einer Nasennebenhöhlenentzündung oder einer stark entzündeten Nasenschleimhaut solltest Du allerdings auf die Spülung verzichten.
Inhalieren mit Wasserdampf
Eines der besten Hausmittel bei erkältungsbedingtem oder allergischem Schnupfen ist wahrscheinlich das Inhalieren mit warmem Wasserdampf (42-45°C). Eine Inhalation lässt sich leicht mit einer Schüssel heißem Wasser durchführen und sorgt dafür, dass die Nasenschleimhaut befeuchtet wird und der Schleim sich lösen kann.
Wer mag, kann auch Kamille hinzufügen, um die Schleimhaut zu beruhigen. Ätherische Öle können ebenfalls subjektiv das Atmen erleichtern. Hier ist jedoch ein sparsamer Umgang gefragt, um Reizungen und Kopfschmerzen zu vermeiden. Wenn Du ein Dampfbad durchführen möchtest, achte zudem darauf, dass das Wasser nicht zu heiß ist; sonst besteht Verbrühungsgefahr.
Viel Trinken
Oft wird bei einer Grippe empfohlen, besonders viel zu trinken. Ob die Erhöhung der Trinkmenge über die üblichen 1,5 bis 2 Liter tatsächlich den Verlauf der Erkrankung oder die Symptome positiv beeinflusst, ist bisher allerdings nicht wissenschaftlich überprüft. Eine zusätzliche warme Tasse Tee kann aber natürlich wohltuend wirken. Wer ausreichend trinkt, sorgt zudem dafür, dass die Schleimhäute feucht bleiben.
Erkältungsbad
Erkältungsbäder mit oder ohne den Zusatz ätherischer Öle sind ebenfalls ein hilfreicher Tipp – nicht nur bei Schnupfen. Erkältungsbäder eignen sich auch als Hausmittel gegen Husten und Heiserkeit. Dank der wohltuenden Wärme können sie die Durchblutung des Körpers fördern, und helfen uns zu entspannen. Der aufsteigende Wasserdampf kann zudem die trockene Schleimhaut befeuchten und das Durchatmen erleichtern. Wichtig: bei Fieber ist ein warmes Bad nicht sinnvoll, da dadurch die Körpertemperatur weiter ansteigen kann.
Fußbad
Um sich warm zu halten und zu entspannen, muss es nicht immer sofort ein Vollbad sein. Auch Fußbäder mit lauwarmem Wasser können die Durchblutung fördern und über den Temperaturreiz die verstopfte Nase befreien. Tipp: Die Zugabe von Eukalyptusöl kann den Effekt zusätzlich unterstützen. Wenn Du unter Krampfadern oder Durchblutungsstörungen in den Beinen leidest, ist eine Rücksprache mit dem Arzt sinnvoll.
Regelmäßig Lüften und auf die richtige Luftfeuchtigkeit achten
Frische Luft tut gut. Das gilt auch für das Raumklima. Regelmäßiges, kurzes Stoßlüften reguliert die Luftfeuchtigkeit und kann bei einer Erkältung helfen, besser durchzuatmen. Um eine Verschlechterung der Beschwerden durch trockene Heizungsluft in der kalten Jahreszeit zu vermeiden, kannst Du auch feuchte Tücher im Raum platzieren oder Wasserschalen in der Nähe der Heizung aufstellen.
Erkältung ausschwitzen
Leider lassen sich Erkältung oder Grippe nicht so einfach ausschwitzen. Ein Saunagang ist bei einem akuten Schnupfen vielmehr keine gute Idee. Hitze kann das Immunsystem nämlich zusätzlich belasten. Vor allem bei Fieber ist die Sauna Tabu. Bettwärme und Ruhe hingegen unterstützen unsere körpereigene Abwehr.
Warmes Bier
Ob sich das Nasenlaufen mit einem warmen Bier wegtrinken lässt, ist fraglich. Allerdings ist Hopfen tatsächlich reich an ätherischen Ölen und Bitterstoffen, die antibakterielle Eigenschaften zeigen. Zudem kann Hopfen sich positiv auf die Schlafqualität auswirken. Wer die Wirkung einmal ausprobieren möchte, versucht es am besten mit alkoholfreiem Bier. Alkohol belastet den Körper während einer Erkältung nämlich zusätzlich.
Holundersaft und Holundertee
Seit Jahrhunderten werden Holunderblüten und Holundersaft als traditionelle Hausmittel gegen Infektionen der oberen Atemwege eingesetzt. Als Tee zubereitet, sollen die Blüten schweißtreibend wirken und die Schleimproduktion in den Atemwegen fördern.
Holunderbeeren enthalten zudem viele Antioxidantien wie Vitamin C und Anthocyane, die antientzündliche Effekte mit sich bringen.
Lindenbluten Tee
Neben Holunterblüten werden auch Lindenblüten seit Jahrhunderten in der Kräuterheilkunde verwendet. Als Tee getrunken wirken sie ebenfalls schweißtreibend und können die Abschwellung der Schleimhaut unterstützen.
Echinacea und andere Schnupfen-Hausmittel aus dem Kräuterreich
Auch Echinacea (Sonnenhut) wird traditionell gern zur Unterstützung des Immunsystems und zur Behandlung von Erkältungen eingesetzt. Zudem deuten Studien deuten an, dass Echinacea einer laufenden Nase vorbeugen könnte. Wer an Beschwerden einer Nasennebenhöhlenentzündung leidet, kann mithilfe von Primel-Mischungen sowie Cineol (z. B. aus Eukalyptusöl), Myrtol (aus Myrte) und Bromelain (z. B. aus Ananas) auf ein wenig Linderung hoffen.
Vitamin C und Zink
Vitamin C und Zink gehören zu den Mikronährstoffen, die für ein gut funktionierendes Immunsystem unverzichtbar sind. Ein paar Untersuchungen haben zudem gezeigt, dass die Einnahme von Vitamin C und Zink die Dauer und den Schweregrad einer Erkältung positiv beeinflussen kann. Lebensmittel mit viel Vitamin C sind z. B. Gemüse wie rote Paprika, Rosenkohl und Grünkohl und Obst wie Schwarze Johannisbeeren, Papaya, Zitrusfrüchte und Kiwi. Zink ist in Lebensmitteln wie z. B. Sojabohnen, Linsen, Erbsen, Kürbiskernen, Erdnüssen und Walnüssen enthalten.
Ingwer
Ingwer gilt seit jeher als Superstar gegen Erkältungen und grippale Infekte. Dank seiner entzündungshemmenden Eigenschaften und seiner wärmenden Wirkung sorgt der Verzehr der „Heilpflanze des Jahres 2018“ für ein wohltuendes Gefühl im Nasen-Rachen-Raum.
Die im Ingwer enthaltenen Schafstoffe, z. B. Gingerole, können zudem die Durchblutung der Schleimhaut fördern und so subjektiv von einer verstopften Nase befreien. Das gilt für den erkältungsbedingten Schnupfen und die Allergie gleichermaßen.
Tipp: Trinke den Ingwer doch mal als selbstgemachten Ingwershot mit Zitronen- und Apfelsaft. So besserst Du gleichzeitig Deine Vitamin-C-Versorgung auf.
Kopf beim Schlafen höher lagern
Sich bei einer Erkältung viel Schlaf zu gönnen ist manchmal leichter gesagt als getan, da nachts die Symptome des Schnupfens oft stärker sind als am Tag. Dem ein oder anderen kann es dann helfen, den Kopf während des Schlafes etwas höher zu legen. Dazu empfiehlt es sich, höhere Kissen oder auch einen Ordner unter der Matratze zu platzieren.
Hausmittel gegen Schnupfen bei Kindern
Eine verstopfte Nase belastet Kinder genauso wie Erwachsene. Allerdings sind die Möglichkeiten der medikamentösen Behandlung gerade bei kleinen Kindern oft eingeschränkt. Effektive Hausmittel sind daher für die Kleinen umso wichtiger. Eine ausreichende Luftfeuchtigkeit im Kinderzimmer unterstützt die Feuchtigkeitsversorgung der Atemwege und sorgt dafür, dass sich die kleinen Patienten wohler fühlen.
Auch das Inhalieren mit einer Salzlösung z. B. mit einem Dampfvernebler kann hier wahre Wunder wirken. Alternativ können auch Kochsalz-Nasentropfen zum Abschwellen der Nasenschleimhaut beitragen. Die Dampf-Inhalation über dem Kochtopf ist für Kinder aufgrund der Verbrennungsgefahr allerdings eher ungeeignet.
Sehr wohl für Kinder geeignet ist hingegen ein warmer Tee oder eine warme Milch mit Honig, wie es die Oma schon empfohlen hatte. Sie lösen festsitzenden Schleim, lindert Begleitsymptome wie Husten oder Halsschmerzen und unterstützt zudem einen erholsamen Schlaf. Bei Kindern unter einem Jahr sollte allerdings auf Honig verzichtet werden, da es sich um ein rohes Lebensmittel handelt.
Hausmittel gegen Schnupfen während der Schwangerschaft
Schnupfenviren machen auch vor Schwangeren leider nicht halt. Zudem leiden rund 20-30 Prozent der schwangeren Frauen unter sogenannte Schwangerschaftsrhinitis. Experten vermuten, dass diese nicht ansteckende Form des Schnupfens auf hormonelle Veränderungen zurückzuführen ist, die ein Austrocknen und Anschwellen der Nasenschleimhaut begünstigen.
Unabhängig von der Ursache des Schnupfens eignen sich auch in der Schwangerschaft bewährte Hausmittel wie die Inhalation und eine Regulierung des Raumklimas. Bei nächtlichen Beschwerden hilft zudem häufig ein erhöhtes Kopfende am Bett.
Pflanzliche Arzneimittel, ätherische Öle sowie Teezubereitungen aus Heilkräutern sollten Schwangere hingegen nur nach ärztlicher Rücksprache verwendet werden.
Ernährungstipps bei Schnupfen
Eine konkrete „Grippe Diät“ gibt es zwar nicht, wir können aber mithilfe einer gesunden Ernährung unseren Körper dabei unterstützen Husten, Schnupfen und Co. effektiv zu bekämpfen. Vitamin C reiche Beeren, Paprika, Kohlgemüse und Zitrusfrüchte sollten dabei genauso wenig fehlen wie Zink-haltige Lebensmittel. Hülsenfrüchte, Haferflocken sowie Nüsse und Kerne beispielsweise liefern gute Mengen des wichtigen Spurenelementes.
Darüber hinaus punkten pflanzliche Lebensmittel durch ihren hohen Gehalt an Ballaststoffen. Ballaststoffe unterstützen die Gesundheit des Darms und des Darmmikrobioms. Dies ist insofern von enormer Bedeutung als im Darm rund 80 Prozent unseres Immunsystems beherbergt sind.
Für ein gutes Darmklima sorgen auch probiotische Lebensmittel wie Joghurt, Kefir, Sauerkraut etc.
Bei laufender Nase macht es auch Sinn, Zwiebelgemüse wie Lauch, Knoblauch oder Zwiebeln in den Speisenplan einzubauen. Sie enthalten neben präbiotischen Ballaststoffen nämlich entzündungshemmende und keimabtötende Inhaltsstoffe, die sogenannten Sulfide. Auch andere sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide scheinen solche Effekte zu haben. Sie finden sich beispielsweise in grünem Tee, Äpfeln, Beeren und vielen anderen roten, blauen, hellgelben und violetten Obst- und Gemüsesorten.
Wer es gerne scharf mag, darf übrigens auch während der Erkältung gerne feurig würzen. Die Schärfe aus Chili beispielsweise fördert die Durchblutung und kann so bei einem Gefühl des Fröstelns wohlig wärmend wirken.
Schnupfen vorbeugen
Wenn wir eine Erkältung gut überstanden haben, heißt das nicht, dass wir vor einer nächsten geschützt sind. Dafür ist die Anzahl der Erkältungsviren einfach zu groß. Es gibt aber durchaus effektive Maßnahmen, wie wir einer laufenden Nase und Erkältungskrankheiten vorbeugen können.
An erster Stelle stehen normale Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen. Durch Niesen und Husten werden Viren nämlich wild durch die Luft geschleudert und können sich auf Gegenständen wie Tastaturen, Griffen usw. absetzen. Fassen wir diese an, haben wir die Viren an unserer Hand. Wichtig ist es auch, sich nicht ins Gesicht zu fassen, damit die Viren möglichst nicht in den Nasen-Rachen-Raum gelangen und dort in Unwesen treiben.
Daneben können wir vor allem unser Immunsystem stärken, um nicht ständig anfällig für Erreger zu sein. Neben einer ausgewogenen Ernährung mit reichlich Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen und gesunden Fetten, spielt hier auch regelmäßige Bewegung und Stressreduktion eine entscheidende Rolle. Interessanterweise liefern zudem Studien Hinweise darauf, dass die Verwendung von Probiotika und eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D einen Betrag dazu leisten können, Infektionen der oberen Atemwege und einem damit verbundenen Schnupfen vorzubeugen.